Willkommen bei der Bürgerinitiative
Baerler Busch!
Wir freuen uns, Sie als BürgerIn mit Herz für den Baerler Busch
über die aktuellen Entwicklungen zu informieren!
Intensive Durchforstung der Fläche C
wurde vom RVR durchgeführt
Weitere Durchforstung im Baerler Busch Stand März 2026
Ende letzten Jahres gab es eine Begehung mit einem Vertreter des RVR, dem neuen Förster, der für den Baerler Busch zuständig ist und der Bezirksvertretung zu der bevorstehenden Durchforstung. Die Fällplanung waren moderat, hauptsächlich sollten jüngere Bäume und Roteichen gefällt und Rückgassen reduziert werden, um den Waldboden zu schonen. Dazu hat die BI ihr Einverständnis gegeben.
Tatsächlich wurden aber neue Rückegassen (Maschinenwege) angelegt, sodass alle 20 Meter, teilweise sogar in geringerem Abstand, eine Rückegasse verläuft. Dazu wurden viele, teils auch alte Bäume geschlagen. Was aber besonders schwer wiegt ist die Schädigung durch die schweren Erntemaschinen, die in dem feuchten Waldboden tiefe Furchen hinterlassen und den Boden verdichtet haben. Hier sind wir über das Ausmaß der Zerstörung, die ja nicht mehr zu beheben ist, tief erschrocken.
Die BI wollte verhindern, dass der Baerler Busch zum Forst wird, der alle paar Jahre abgeerntet wird. Angesichts der breiten und langen Maschinenwege befürchten wir allerdings, dass der RVR genau das vorhat.
Dieses Vorgehen in einem kleinen, als Erholungswald stark besuchten Wald trägt nicht zur Erhaltung eines für den Klimawandel gestärkten und geschützten Waldes bei.
Wir sind tief enttäuscht über das Vorgehen des RVR und des neuen Försters. Das nach außen vermittelte Umdenken des RVR hin zu einer ökologischen Waldnutzung hat leider nicht stattgefunden.
Die BI fordert nach wie vor:
• Vorrang des Waldschutzes vor wirtschaftlicher Nutzung
• Eingriffe nach dem Minimalprinzip
• Minimierung der Rückegassen
• Bodenschonende Holzernte
Die Konsequenz nach diesem massiven Eingriff ist für uns allerdings die Forderung nach einem 10jährigen Aussetzen aller Fällarbeiten.
Bei einer gemeinsamen Begehung am 10. November 2025 wurden u.a. im Detail seitens des RVR und ihrer Vertreter vor Ort folgendes Vorgehen bekräftigt:
• Fällmaßnahmen entsprechend den Kriterien einer ökologischen Forstwirtschaft: Verringerung der Rückegassen und größerer Abstand zwischen den Rückegassen
• Bestimmte Bereiche mit alten Buchen werden von den Fällmaßnahmen ausgenommen
• Fällung vornehmlich junger Bäume zur „Naturverjüngung“
• Auszeichnungen mit anderer Farbe, damit sie von den alten Auszeichnungen besser unterschieden werden kann
• bei Auszeichnungen volle Transparenz; Termine der Auszeichnungen; Angebot, Auszeichnungen zu besprechen
Realität der Fällmaßnahmen
Durch die sukzessive vorgenommen Auszeichnungen konnte sich die BI kein Bild vom Gesamtumfang der Fällmaßnahmen machen: In ihrer Gesamtheit übertrafen sie deutlich den bei der Begehung beschriebenem Umfang.
Es wurden – wie abgesprochen - vornehmlich jüngere Bäume gefällt, allerdings deutlich mehr als abgesprochen
Die Auszeichnung der neuen Rückegassen mit roten Kreuzen erfolgte erst kurz vor den Fällmaßnahmen.
Es wurden eine beträchtliche Anzahl neuer Rückegassen angelegt, die zu einer zusätzlichen Zerstörung des Waldbodens führten.
Während in den letzten Jahren in regnerischen Zeiten auf Fällmaßnahmen verzichtet wurde, um den Boden nicht zu sehr zu belasten, erfolgten die Fällmaßnahmen in der Fläche C in einer regnerischen Zeit.
Die Markierung einiger alter Rückegassen wurde zwar übermalt und diese wurde bei den aktuellen Fällmaßnahmen nicht benutzt – dennoch bleibt der weitgehend zerstörte Boden auch in diesen alten Rückegassen.
Ihre Meinung interessiert uns:
Bitte teilen Sie uns mit, wie Sie die Durchforstung wahrgenommen haben:
bi-baerler-busch@web.de
Noch sind die Stamm-Lager wie auch Rückegassen auf der Orsyoer Allee auf der Höhe des Loheider Sees zu sehen.
Die BI freut sich auf rege Resonanz.
Wichtige Termine
Das nächste Treffen der Bürgerinititaitve Baerler Busch findet am 9. April um 19.30 Uhr
im Schwarzen Adler (im "Stübchen") in Vierbaum statt.
Interessierte sind herzlich Willkommen!
Ihre Bürgerinitiative Baerler Busch
Die Geschichte des Baerler Busch
Mehrere Jahrzehnte Bodenzerstörung!
Schwere Forstmaschinen verdichten und zerstören die Waldböden auf Jahrzehnte. Mit dem Einsatz von Rückepferden wird der Boden in deutlich geringerem Maße belastet.
Unsere Sicht: Ein durch Klimaeinflüsse unter Druck geratener Wald braucht Zeit, um sich zu erholen und sich den neuen Klimaverhältnissen anzupassen. Wir fordern ein Aussetzen der Bewirtschaftung und die Konzeption einer zukunftsfähigen Waldentwicklung, z. B. nach dem Lübecker Waldkonzept.
Und dazu gehören zu allererst der Einsatz von Rückepferden – auch zur sogenannten Verkehrssicherung!












